Wir über uns

(Plakat zur Tätigkeit des Landesverbandes zum Ausdrucken)

Sprachbehindert zu sein, ist kein Grund zum Schweigen!

Der 1988 gegründete Landesverband NRW der Eltern und Förderer sprachbehinderter Kinder und Jugendlicher e. V. war zu der Zeit seiner Gründung die erste überörtliche Vereinigung, die zunächst gegen weitverbreitete Vorurteile kämpfen musste. Dies lag damals an mangelnden Informationen in der Bevölkerung, denn eine Behinderung, die man nicht sieht, wird auch nicht akzeptiert und von den Betroffenen häufig verschwiegen.

Heute kämpft der Landesverband, dem viele Fördervereine von Sprachförderschulen aus ganz NRW und eine große Zahl von Einzelmitgliedern angehören, für den Erhalt der hohen Qualität der Sprachförderung in NRW, wie sie in den Sprachförderschulen vorhanden ist. Im Rahmen der schulpolitischen Diskussion über die Einführung der inklusiven Regelschule vertreten wir als Landesverband die Auffassung, dass die inklusive Beschulung von Behinderten und Nichtbehinderten grundsätzlich ein positiver Gedanke ist, jedoch gehen wir – wie viele Fachleute an der schulischen Basis - davon aus, das noch viele Jahre die inklusive Regelschule, insbesondere für Sprachbehinderte, keine Förderung gleicher Qualität garantieren kann. Deshalb setzen wir uns heutzutage nach dem Inkrafttreten des Inklusionsgesetzes zusammen mit vielen lokalen Elterninitiativen für den Erhalt der selbständigen Förderschulen Sprache solange ein, bis die qualitativ gleichwertige Förderung an der inklusiven Regelschule möglich ist. Verbundschulmodelle lehnen wir ab, da die Vergangenheit gezeigt hat, dass die Qualität der Sprachförderung in Verbundschulen immer abgenommen und sich demgemäß die Rückschulungsquote deutlich verringert hat.

Der Landesverband hat sich deshalb folgende Ziele gesetzt:

- Information der Öffentlichkeit über Sprachbehinderungen und die Notwendigkeit einer speziellen, individuellen Förderung von Sprachbehinderten;

- Information und Beratung von Eltern sprachbehinderter Kinder und Jugendlicher über Fördermöglichkeiten, Schulwahl, Elternrechte, Probleme bei Ablehnung eines Antrages auf Feststellung des Förderbedarfs, Hilfestellungen bei der Suche eines auf Schulrecht spezialisierten Rechtsanwaltes etc.;

- Intensivierung der präventiven Maßnahmen bei Sprachbehinderten (Früherfassung und Frühbetreuung z. B. Im Kindergarten);

- Verbesserung von Erziehung, Unterricht und Therapie sprachbehinderter Kinder und Jugendlicher;

- Förderung der schulischen, beruflichen und gesellschaftlichen Eingliederung Sprachbehinderter;

- Diskussion schulpolitischer Pläne sowie Entwürfe von Gesetzen und Verordnungen mit dem Ministerium für Schule und Weiterbildung sowie den politischen Parteien, Gewerkschaften etc.

 

Als unmittelbare, regionale Ansprechpartner des Landesverbandes stehen zur Beratung von Eltern nachfolgende Mitglieder des Landesverbandes zur Verfügung:

1. Rhein-Erft-Kreis

Frau Andrea Müller; a.o.mueller(at)t-online.de; 02235/6846233

2. Kreis Höxter

Herr Stefan Krumpipe; stefan.krumpipe@paderborn.com; 05641/742135

3. Kreis Paderborn

Herr Ortwin Franzen; ortwin.franzen(at)web.de; 05252/971493

4. Kreis Coesfeld

Herr Norbert Tennagels; norbert.tennagels(at)kreis-coesfeld.de;

5. Stadt Mönchengladbach

Frau Ute Cremer; ute.cremer(at)t-online.de; 02161/898771

6. Kreis Recklinghausen

Frau Anette Kaufhold; andreas.kaufhold@web.de; 02309/76884

Darüber hinaus können Sie den Landesverband direkt unter peter(at)ostriga.de erreichen.